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nächste Aktionen

  • Fleisch für Weihnachten bestellen!

    Das Geflügel ist ausverkauft!

    Aber leckeres Fleisch von Rind, Schwein und Lämmern ist noch zu haben. Bald bestellen!

    Lieferung ab 16.12.17

  • Lammfleisch

    ab 05.11.17 gibt es wieder frisches Lammfleisch

  • Geflügel zu Weihnachten

    Bestellungen per Mail ab sofort möglich

    Mulardenente 16 € / kg

    Flugenten und Landenten 16,50 € / kg

    Gänse 17,90 € / kg

    Abholung ab Hof oder den Berliner Märkten in der Woche vor Weihnachten

     

  • Führungen im Oktober

    Hofführungen am 07.+14.Oktober jeweils um 14 Uhr

    Gummistiefel empfohlen

  • ab 01.10.17

    Rindergrillwürstchen

    Rinderschinken

Herbst 2016

          Oktober 2016

 

Liebe Kunden, liebe Freunde

Nachdem wir in letzter Zeit oft traurig mit unseren Kunden auf der Suche nach Lammfleisch vor der fast leeren Kühltruhe standen, haben wir jetzt endlich wieder ein paar Lämmer geschlachtet. Wurst zu machen lohnt sich jetzt nicht, dafür gibt es dann wieder das lang entbehrte Lämmerhack!

 

Ab Samstag, dem 29.Oktober kann das Fleisch in unserem Hofladen, ab dem 1.November in Berlin auf einem unserer Märkte abgeholt werden. Bestellungen möglichst bald an unsere Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! !

 

Unsere Weihnachtsschlachtung mit Rind, Schwein und Lämmern (Schaf wie Ziege) wird ab dem 10.Dezember abholbereit sein. Auch hier möglichst bald bestellen, damit wir bei der Zerlegung alle Weihnachtswünsche berücksichtigen können.

 

Last not least möchten wir an die jährliche Geflügelbestellung erinnern. Erfahrungsgemäß und auch nach dem derzeitigen Stand der Bestellungen empfiehlt es sich, sich schleunigst zu entscheiden -  ab dem  1. Dezember kann ich meist nur noch absagen.

An Gänsen haben wir Pommerngänse (eine sehr ursprüngliche Rasse - eine der ganz wenigen, bei denen der Bruttrieb noch nicht weggezüchtet wurde). An Enten haben wir wie immer Flugenten (weiblich ca. 2 kg, männlich ca. 3,5 kg) und Mularden (2,7-3,3 kg), außerdem haben wir dieses Jahr ein paar "Spezialisten", sehr schöne fleischige Landrassen wie Sachsenenten, Rouenenten, Pekingenten und Pommernenten. Die werden auch so zwischen 2,7 -3,3 kg wiegen. Da die Preise für die Eintagsküken sehr gestiegen sind – wir schaffen es nicht, alle Küken selber auszubrüten – ebenso wie die Schlachtpreise, - und die Ladner der umliegenden Bio-Läden sich immer beschweren, dass ich zu billig bin, erhöhen wir dieses Jahr die Preise etwas. Dafür sind wir wirklich begeistert über die neue Herkunft der Küken. Wir bekommen sie jetzt vom Biohof Auguste, einer Einrichtung der Lebenshilfe im Spreewald. Wir waren fasziniert, wie zutraulich die Küken vom ersten Lebenstag an waren. Die müssen wirklich schon im Ei mit denen sprechen oder so, denn das war wirklich frappierend. Außerdem hat uns beeindruckt,  wie problemlos sie unser Futter, das sich ja stark von dem der anderen Betriebe – auch Bio-Betriebe unterscheidet, angenommen haben. Bei uns gibt’s halt keine Pellets, sondern eigenes Getreide, Molke, Märkisches Landbrot und ganz viel Grünfutter, Obst  und Gemüse. Außerdem sind die verschiedenen Landrassen so schön anzuschauen: schwarze Pommerngänse mit weißem Lätzchen; grünschillernde Rouen-Enten, bei denen man denkt, man habe sich in den Park verirrt – sie sehen genauso aus wie die Stockenten; hellbraune, fast rehfarbene Sachsenenten und die Pekingenten mit ihren leuchtend gelben Schnäbeln. Dagegen wirken die weißen Flugenten und Mularden fast etwas langweilig, aber beim Rupfen werden die Frauen sich über die schönen weißen Enten freuen – da sieht man die Kiele nicht so. Unser Schlachtbetrieb ist auch einzigartig – keine Massenabfertigung, sondern ein liebevolles Ehepaar, das sich seine Garage zum Schlachtraum umgebaut hat, selber eine wunderschöne Bio- Entenhaltung aufgebaut hat und neben dem Pflegeberuf zu Weihnachten für ein paar ausgewählte Kunden die Enten und Gänse sehr umsichtig und sorgfältig schlachtet mit Hilfe einiger Frauen aus dem Dorf. Und die sollen ja auch ordentlich bezahlt werden, das ist nämlich eine sehr anspruchsvolle und schwere Arbeit. Ich bin froh, dass ich nicht mehr selber schlachten muss, dafür sind es jetzt einfach zu viele Tiere. Mehr wollen wir aber auch nicht machen, obwohl die Nachfrage sehr groß ist, weil wir das dann nicht mehr auf unserer eigenen Futtergrundlage schaffen würden. Und der geschlossene Betriebskreislauf ist doch eines der grundlegenden Merkmale der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Mal etwas Hafer vom demeter-Nachbarn ist ok, aber das Grundfutter muss schon vom eigenen Hof kommen.

Unsere Geflügelpreise sind also wie folgt:

Gänse 17,50 € / kg und Enten 16 € / kg.

 

Unser Gemüseprogramm hat sich jahreszeitengemäß vom Blattgemüse weg zu den Wurzelgemüsen hin bewegt. Durch den Regen können wir jetzt auch endlich die langersehnten Schwarzwurzeln und Haferwurz anbieten. Sie standen schon länger sehr schön, waren aber durch die Trockenheit nicht zu ernten. Haferwurz ist ein altes, vielfach vergessenes Gemüse, das ähnlich wie die Schwarzwurzel schmeckt, vielleicht ein klein wenig frischer. Der große Vorteil ist, dass man sie nicht schälen muss, ein gründliches Abbürsten genügt. (Ich nehme einfach diese Edelstahlwolle). Und obwohl auch die Haferwurz einen etwas klebrigen Saft abgibt, ist dieser leicht abzuwaschen und vor allem farblos und nicht schwarz! Trotzdem lasse ich auf die Schwarzwurzel nichts kommen - das Aroma ist einfach unvergleichlich! Und wenn man sie unter fließendem Wasser schält, hält sich auch die Farbe der  Finger in einem salonfähigen Zustand...

 

Weiterhin können wir mit unserer Roten Bete prahlen - viele halten sie für Rüben, weil sie so groß sind. wer sich also zum Mosten oder für sonstige Verarbeitung nicht mit Kleinkram aufhalten möchte, kann sie bei uns zum Sonderpreis beziehen. Normale Haushaltsgröße haben wir natürlich auch.

Auch Kürbisse, die es ja auch zur Lagerung eher etwas kuschelig warm lieben, sind gut eingewintert und können in vielen Sorten bestellt werden: Hokkaido, Spaghettikürbis. Butternut, Futsu Black und Patisson warten auf den Verzehr.

 

Zwiebeln haben wir in großer Menge und sehr guter Qualität geerntet - bei knackig heißem Wetter auf dem Feld getrocknet besteht wenig Gefahr, dass sie im Winter faulen. An Spezialitäten können wir noch anbieten; schwarze Rettiche, weißer Mangold, kleine Mairübchen und demnächst noch Feldsalat und Spinat. Das war´s aus der von Antje betreuten und von den Schülern fast restlos beernteten Gemüsefläche. 

 

Aber wir ernten nicht nur - wo abgebaut wird, muss auch aufgebaut werden. Und so haben wir die Hälfte unserer Gemüseflächen das ganze Jahr über mit verschieden Gründüngungen eingesät. Die erste war sehr legumiosenbetont, mit Wicke, Erbsen, Lupinen, Seradella, diversen Kleearten, Phacelia und Futtermalve für die Bienen - es war das reinste Insektenparadies. Fast brusthoch gewachsen diente die Gründüngiung dann den Kühen und Schafen als Weide - scharf bewacht im Schichtsystem, damit die Tiere ja nicht auf die Idee kommen konnten, ins Gemüse ein- bzw. auszubrechen. Aber das Gemenge schmeckte Ihnen so gut, dass dann doch wenig Interesse auf Ausbruchsversuche  bestand. Danach folgte sofort das nächste Gemenge, dieses Mal mehr kruziferenbetont, also Pflanzen zur Bodengesundung wie Senf und Ölrettich. Phacelia als Bienenweide ist natürlich immer dabei, sowie einige Kleearten, um den Tieren das Ganze wieder schmackhaft zu machen. Nachdem  ordentlich Mist in den wachsenden Bestand gefahren wurde, der so viel besser in den Boden aufgenommen wird als wenn der einfach untergepflügt wird, haben sich nämlich wieder die Tiere an der Gründüngung gütlich getan und ihn dabei auch wieder gut gedüngt. Nachdem  der Bestand erneut umgebrochen wurde, haben wir noch eine überwinternde Gründüngung mit Wickroggen und Inkarnatklee eingesät. Also 3 Gründüngungen in einem Jahr, alles zum Aufbau der Bodenfruchtbarkeit als Vorbereitung für die nächste Gemüsesaison! Man kann  natürlich auch immer Gemüse nach Gemüse, Marktfrucht nach Marktfrucht machen, weil man "Geld verdienen muss". Solch eine Bewirtschaftung rächt sich auf die Dauer. Sie macht "reiche Väter und arme Söhne". Zahlen muss man irgendwann immer, aber je später mit um so mehr Zinsen. Auch und gerade bei der Bodenfruchtbarkeit, deren Erhöhung ja eigentlich das Ziel der biologisch-dynamischen Landwirtschaft ist.


Die Wintergetreidebestellung hat sich schwierig gestaltet auf unseren schweren Böden. Erst war es so trocken, dass man den Boden nicht tief genug bearbeiten konnte und dann war es oberflächlich so nass, dass man nicht auf den Acker konnte. In der Tiefe ist es immer noch trocken - das merken wir, wenn wir Schwarzwurzeln und Haferwurz ernten wollen - an die tiefen Wurzeln kommt man immer noch kaum dran. Aber so nach und nach holen wir vieles nach und haben es jetzt auch noch geschafft, nach dem Apfel-Holundersaft und dem Apfel-Birnensaft und der nächsten Partie mit Apfel-Möhren- und Apfel-Möhre-Rote Bete-Saft jetzt doch noch eine Partie mit reinem Apfelsaft nerzustellen.

Jetzt wünschen wir noch einen schönen, hoffentlich endlich wieder etwas sonnigeren Herbst!

 

Über fleißiges Bestellen freuen sich

Ulli und Martina aus dem Schwalbennest

Märkte Dienstags

Berlin Wedding, Leopoldplatz                            
10 - 17 Uhr

Märkte Freitags

Berlin, Wedding, Leopoldplatz
10 - 17 Uhr

Berlin, Köpenick, Bölschestraße
10 - 17 Uhr

Märkte Samstags

Berlin, Prenzlauer Berg, Seelower Strasse
10 - 16 Uhr

Berlin Lichtenrade, Pfarrer-Lütkehausplatz
10 - 14 Uhr

Adresse & Kontakt

Martina und Ulrich Bressel
Pehlitz 3
16230 Chorin OT Brodowin

Telefon: 033362 / 70769
Fax: 033362 / 71775

Email: hofschwalbennest@t-online.de

Kontrollstellennummer: DE-ÖKO-037

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